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Von Pfui zu Hui? Der Wandel des Geschmacks

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Bei den meisten verändert sich mit der Zeit der Geschmack. Manchmal ist man sich dieser veränderung bewusst die Schrittweise stattfindet, manchmal fällt es direkt auf, mal merkt man es gar nicht. Dies können einzelne, kleinere Aspekte betreffen oder ganze Genre.

Jeder hat glaube ich dieses eine Spiel, das eine besondere Wirkung auf einen hat oder hatte. Für manch eine:n Battle Royal Intusiasten:in mag es vielleicht Fortnite gewesen sein. Oder vielleicht war es League of Legends als großer Fan von MOBA’s.

In meinem Fall war es das MMORPG-Genre im Jahre 2005 mit dem EU Release von World of Warcraft. Meine erste Pause machte ich damals während der Erweiterung Wrath of the Lich King kurz vor dem zweiten Raid Ulduar. Kurz davor war der Release von League of Legends und ich fand das Spielprinzip faszinierend. Lange rede kurzer Sinn: Jeder erliegt früher oder später einem Spielprinzip, jedenfalls zeitweise.

Unabhängig vom Genre bin ich aber immer wieder zu den MMORPG’s zurückgekehrt. Vor allem World of Warcraft hat mich immer wieder zurückgeholt. Seit 2013 wechselte ich immer wieder zwischen World of Warcraft und Final Fantasy 14 Online hin und her. Ich hatte zu jeder Rückkehr “große Ambitionen” bezüglich Raids und/oder PvP. Aber kein Spiel konnte mich lange genug fesseln um diese Ambitionen auch umzusetzen.

World of Warcraft hat mich seit meinem 17. Lebensjahr begleitet

Dann gibt es auch solche Genre und/oder Titel bei denen der Funke nie so richtig übergesprungen ist. Bei mir sind das zum Beispiel Survival Games oder Battle Royal Shooter gewesen.

Mit Battle Royal kann ich noch immer nichts anfangen aber dafür war der Titel Raft das erste Survivalspiel das mir spaß gemacht hat. Im Stream wurde dann ein schönes Floß gebaut und vielleicht war es auch der Faktor das ich es im Co-Op gespielt habe. Ich habe es zumindest noch nicht alleine ausprobiert.

vor kurzem habe ich mir auch ARK Survival Evolved geholt, was im Stream das erste mal wirklich angespielt wurde.

Aufgrund dieser “Entwicklung” habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht was mir inzwischen am Survival Genre gefällt und auch woran es liegt das mich Spiele wie WoW oder FF14 nicht mehr fesseln.

Wieso mir Survival Games immer besser gefallen kann ich ehrlich nicht sagen. Irgend etwas haben sie einfach für mich aber was genau… Tja gute Frage. Bezüglich MMORPG’s (aktuell) bin ich mir sicher woran es liegt das sie mich nicht mehr langfristig begeistern, ich aber immer wieder versuche diese Begeisterung erneut zu entfachen.

Raft war das erste Survival Spiel bei dem der Funke bei mir übergesprungen ist

Vielen Äonen war ich auf der Suche nach dem drölfsten Stück des Schlüssels zur Antwort dieser Frage! Ja, das Schlüsselfragment wurde gefunden!. Die Antwort lautet: Nostalgie.

Ich habe mich so sehr an dieses nostalgische Gefühl, dass ich durch WoW 2005 erhalten habe, geklammert. Diese Faszination wollte ich unter allen Umständen bewahren, zurückholen, weiter erleben, so dass ich mich selbst vielen “verschlossen” habe oder es nicht ehrlich bewertete. Dadurch bin ich immer zu dem Schluss gekommen das andere Genres, wie das Survival, einfach nichts für mich sind.   

Derzeit spuckt der Gedanke im Kopf herum ob ich mir vielleicht noch mal Dead by Daylight anschaue. Auch andere Titel stehen dabei auf der Liste für eine zweite, dritte oder drölfste Chance. Nein, Fortnite steht nicht darauf ;D. Vielleicht schaue ich mir aber noch mal APEX an.

Erzähle mir doch von Deinen Erfahrungen auf Twitter oder auf Instagram! Oder wenn du Fragen hast, kannst Du sie mir auch dort einfach Stellen! 

Damit verpixel ich mich erstmal wieder in die unendlichen Weiten der Pixelwelten,
Euer Serraz!

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