Top5: Hass Quests!

Top5: Hass Quests!

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Die 5 Questarten die ich mehr hasse als alle anderen.

Die Top5-Blogreihe ist mein Ranking bezüglich Spielmechaniken, Titeln, Genres und alles andere Rund um Videospiele. Das kann ein Bossranking aus WoW sein, meine Top5 Horrorspiele oder Lieblings NPCs in FF14. Also eigentlich alles rund um das Thema Gaming.

Die Quests. Das klassische Prozedere damit der/die zukünftige strahlende Held:in siegreich aus unzähligen Schlachten hervorgeht! Eine Hassliebe, die immer wieder aufs neue entflammt. Spätestens beim zweiten Durchlauf.

Man muss ja zugeben, dass die meiste Zeit das Questen eher stupide, einfach und schnell erledigt ist, sodass man die meisten Quests erst nach mehrfachen Spielen in Erinnerung behält. Dann gibt es aber diese eine oder andere Quest, bei der man bereits beim Anblick des Questgebers dem Verantwortlichen freudig mit Jokergrinsen auf den Lippen, ein frisch geschliffenes Beil durchs Gesicht ziehen möchte! Natürlich nicht in der Realität, sondern mehr auf einer emotionalen Ebene. Aber fangen wir mal an!

Platz 5: Automatische erscheinende Quests
So sehr ich sie auch hasse, aber die automatisch erscheinenden Quests schaffen es nur auf Platz 5. Aber tatsächlich sind diese Quests der Grund, wieso mich die meisten Open World Spiele so nerven und ich einfach ewig brauche, bis sie durch sind. Man schwingt zum Beispiel freudig als Spiderman durch Manhatten um Fisks Dödel zu verprügeln und dann “Ein Flüchtiger fährt auf der blabla” oder “Es wurde ein Überfall bei dem und dem gemeldet”. ICH WILL DOCH NUR IN RUHE FISKS HAMPELMÄNNER VERHAUEN! Aber nicht nur das die dann auftauchen, das wäre an sich ja gar nicht mal so schlimm, wenn man die daraus erhaltenen Belohnungen nicht auch noch gebraucht werden würden um den Charakter auszubauen.

Platz 4: Kill Quests
Hand aufs Herz, diese Quests sind eigentlich gar nicht so schlimm. Sie sind nur so stupide und in einer solchen Masse vorhanden, dass sie nerven. “Oh großer Held XY bitte töte die böse, überdimensionierte Wutz mit dem Pannenamen da drüben!” -,-. Oder die Anzahl der zu tötenden Gegner ist so hoch, dass man den Kopf auf die Tastatur schlagen mag! Yay!

Good old Questgeber.

Platz 3: FedEX-Missionen
Wolltet Ihr nicht auch schon immer für FedEX, UPS oder die DHL arbeiten? Nein? Ich auch nicht, doch leider interessiert das in RPG’s keine Sau. Da sind wir nämlich nicht nur Bezwinger:innen von Dämonen und Retter der Welt, sondern auch Ehrenmitglied des örtlichen Paketzustellers. Ehrfahrungsgemäß läuft unsere Ehrenmitgliedschaft dann auf eine von zwei Arten ab:

  1. Der Questgeber schickt uns auf eine Reise in der wir in 80 Tagen um die Welt reisen. Am “Ziel” angekommen erfahren wir, dass der Empfänger nicht mehr da ist und wir unser Ziel noch nicht erreicht haben. Nach einer gefühlten drei jährigen Reise erreichen wir ihn dann endlich nur damit wir feststellen, dass die Belohnung in keinster Weise in Relation steht zu den nervlichen Lebensjahren, die wir dadurch verloren haben.
  2. Der besorgte Gatte, der schüchterne Verliebte oder wer auch immer bittet uns, einen hübschen Strauß Blumen oder ähnliches für seine Angebetete zu besorgen. Uns als Held:in liegt natürlich das Wohl aller am Herzen und so entscheiden wir uns dazu, dem armen, armen NPC zu helfen. Nach Annahme der Quest müssen wir entweder in einen Dungeon, in dem am Ende ein Halb-Dämon wartet, oder aber das Objekt der Begierde liegt genau hinter uns. Also nur einen verdammten Schritt vom NPC entfernt. Der erste Fall fühlt sich Dank der Dungeon-XP ja wenigstens gut an und obwohl Fall zwei oftmals nicht weniger gut belohnt wird, frage ich mich ersthaft eine einzige Sache: WILL DER MICH VERARSCHEN?! Der NPC ist zu faul einen Schritt zur Seite zu gehen und deswegen muss ich mir 10 Minuten lang das Gequassel anhören wie gern er seiner Angebeteten was schönes schenken will?! Ernsthaft ich kotze im Strahl.

Platz 2: Drop Quests
Drop Quests an sich sind so eine Sache. An sich hasse ich sie nicht wirklich signifikant mehr als Kill Quests. “Oh, ein Mob! Den boxe ich und nehme mir sein Hab und Gut!”, ist im Prinzip nichts anderes, als einfach nur X-Gegner umzuhauen. Gäbe es da aber nicht diese paar Vertreter, die den eigenen Ragetimer direkt auf Null setzen und man in guter alter Endbossmanier alles umboxen zu wollen was auch nur halbwegs in Reichweite ist. An dieser Stelle frage ich mich immer wieder, welche Ausgeburt der Hölle den armen Questdesigner als Jugendlichen mit dem Kopf voran in die Toilette getaucht hat, dass er uns dafür bezahlen lässt. Welche Katze ihm auch immer in den Kaffee gepinkelt hat, was ihn dazu inspirerte Quests zu gestalten, bei denen die Dropchance so astronomisch gering ist, dass man sich fragen muss, ob ein Szenario wie in Planet der Affen nicht doch realistischer ist, als die benötigten Gegenstände zu erhalten. Dank der Quest “Ohren der Bloodscalp” aus WoW-Vanilla besitze ich ein Drop-Quest Trauma. 120 verdammte Trolle bis ich fertig war verdammt noch mal!

Platz 1: Eskort-Quests
Die crème de la crème! Die absolute Königsklasse! Die nicht diskutierbare Liebe zu Quests! Keine Ahnung wie es Euch damit geht, aber Spieler:innen die Eskort Quests voll dufte finden sind mir suspekt. Wenigstens ein bisschen. Ich “liebe” ja diesen Moment. Man kommt zum Questgeber und dieser berichtet, dass er wo hin muss oder etwas braucht, es aber viel zu gefährlich für ihn ist alleine durch die Wüste, den Dschungel oder das Hello Kitty Kinderparadies zu laufen. Also was tut der/die pflichtbewusste Held:in? Leicht genervt wird die Quest angenommen. Ab diesem Punkt steigt mein “Aggrowert” so hoch, dass jeder Tank mich beneiden würde, wäre ich der Tank und der Questgeber der Boss. Meistens sind besagte NPC’s so unbeschreiblich langsam, dass selbst eine Schnecke dagegen Mach 3 erreicht. Aber als sei das nicht genug, bleiben sie alle paar Schritte stehen und fangen an, einem das Ohr abzukauen wie schön doch das Blümchen da oben in der Ecke ist, auf dem gerade eine Echse ihr Geschäft verrichtet! Also ja, ich hasse Eskortquests wie keine andere Questart!

Aber so sehr man die eine und andere Art von Quest auch hasst, muss man sagen, dass die Meisten von ihnen ja eher unspektakulär ablaufen. Schnell niederknüppeln und weiter geht’s. Aber wie ist das bei Euch? Was sind Eure meist gehassten Arten von Quests? Hinterlasst mir doch einen Kommentar oder schreibt mir auf Twitter!

Damit verpixel ich mich erstmal wieder in die unendlichen Weiten der Pixelwelten,
Euer Serraz.